Geschichte

Gründungstag und -ort

6. Oktober 1902 in Feldstetten (Baden-Württemberg)

Name 1902 bis 1965

Feldstetter Sippenverband Autenrieth

Name seit 16. Oktober 1965

Familienverband Autenrieth gegr. 1902 e.V.

Zweck (Auszug aus der Satzung)

  1. Zusammenschluss aller Familien und Einzelpersonen Autenrieth (oder ähnlicher Schreibweisen) sowie aller verwandtschaftlicher oder freundschaftlich verbundenen Familien und Personen,
    1. zum Betreiben von familien- und personengeschichtlichen Forschungen, die ihre Familien und deren Umfeld betreffen,
    2. zur Wahrung des Andenkens an die Vorfahren,
    3. zur Pflege verwandtschaftlicher und freundschaftlicher Verbindungen und
    4. zur Erhaltung und Pflege der alten Familiengräber in Feldstetten.
  2. Der Verband wahrt die Tradition und Ziele des Gründungsverbandes von 1902, des früheren „Feldstetter Sippenverbandes Autenrieth“, aus dem der jetzige Verband hervorgegangen ist.
  3. Der Verband verfolgt seine Ziele durch Herausgabe von Verbandsmitteilungen (Rundbriefen), durch das Abhalten von Familientagen, durch familien- und personengeschichtliche Forschungen, durch die Förderung und Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse, sowie durch die Sammlung des daraus erwachsenden Archivgutes.
  4. Die Forschungen und Veröffentlichungen des Verbandes sollen weiterhin zur wissenschaftlichen Landes-, Orts- und Sozialgeschichte beitragen.

Initiator

Der württembergische Stadtpfarrer Hugo Schuler (1864 – 1942), dessen Ehefrau war Emma geb. Autenrieth aus Feldstetten (1869 – 1964)

Bemerkenswert zur Gründungszeit

Nur der Verein HEROLD in Berlin, der sich der Familienkunde widmet, ist früher gegründet worden (1882)

Grundlegende Forschungsergebnisse, Buch von 1925

Hugo Schuler
Chronik und Stammtafeln der Familien Autenrieth

Tätig und lebendig seit über 100 Jahren

Unabhängig und eigenständig über die Zeitläufe

  • Kaiserzeit
  • Weimarer Republik
  • „Drittes Reich“
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Deutschland

Problematik „Drittes Reich“

Kein Rundbrief ist mit „Heil Hitler!“ unterzeichnet !
Hugo Schuler, der Leiter des Verbandes, am 20.04.1940 an eine Vertraute im Verband:
„Ich greife immer im Geiste nach Handschuhen, wenn ich einmal eine Zeitung lesen will; herrscht da nicht … ein wahrer Sauherdenton ?“